Sabine Oecking wurde 1965 in München geboren. Bereits Ihr Vater hat gemalt, ihre Mutter ist Goldschmiedin.

 

Schon von Kindesbeinen an hat sie ihr zeichnerisches und gestalterisches Talent entwickelt, sich dann aber doch fuer einen ganz anderen Beruf entschieden: ihr Bestaetigungsfeld wurde die IT Industrie weltweit.

 

Auf dem Hoehepunkt ihrer Karriere stieg die erfolgreiche Geschaeftsfrau wieder aus und widmet sich seit 2013 der Malerei.

 

 

 

Seit 2011 absolvierte Sabine Oecking immer wieder Studienaufenthalte an der Kunstakademie Bad Reichenhall bei Jo Bokowski, Gerhard Almbauer und Christian Awe, Dozenten an renommierten Kunstakademien des In- und Auslandes. 2015/2016 besuchte sie die Meisterklasse von Professor Adam Jankowski.

 

"Wie malt man eigentlich Glueck? Ohne wie vor ein paar hundert Jahres Adam und Eva im Paradies zu malen. Mich beschaeftigt das Umsetzen und Konservieren von Gluecksmomenten. Ich moechte eine positive Atmosphaere mit meinen Bildern erzeugen, die dem Betrachter ein Laecheln ins Gesicht zaubern. In einer gut 2-jaehrigen Reise habe ich mir eine Bildsprache erarbeitet."

Mein Lieblingsmedium ist Sprühlack, manchmal zusammen mit Tusche und Acryl. Die Bilder aus der Serie "Glück und Leben“ wirken wie 3D, sind aber gemalt. Jeder noch so kleine Farbpunkt hat einen Schatten - ganz wie im richtigen Leben.

Ich arbeite mit Schablonen. Genau wie wir Menschen jeden Tag aufstehen, uns kämmen, die Zähne putzen etc sind auch Schablonen immer gleich und doch gibt es jedes Mal klein(st)e Unterschiede und Variationen.

Auch das Geordnete und Ungeordnete erscheint wie eine Parallele zum Leben. Das große Ganze wie auch der Detailblick möchten Interesse hervorrufen, beide haben ihre Berechtigung. 

Kleine Imperfektionen, die ich in jedes Bild einbaue, sind wie Narben bei Menschen - sie vollkommnen die Schönheit und garantieren Einzigartigkeit. 

 

Es ist damit eine universelle Formensprache entstanden, die "nur" durch die Farbe einen speziellen Kontext abbildet - eine Art Universal Language: die hellen Bilder der Serie „Glück und Leben“ sind quasi "Prototypen", das Symbol sowohl für Glück (bunt, fröhlich, unbeschwert, aber auch ungeordnet) und für das Leben (unterschiedliche Lebensbereiche, Themen, Interessen, die Auswirkungen auf einander haben, der Blick auf die Details wie auf das grosse Ganze, geordnet aber dennoch auch chaotisch, verbunden durch Werte, Moral, Beziehungen). 

Die roten Bilder der Serie werden assoziiert mit Kraft und Energie und in den asiatischen Ländern ganz besonders mit Glück und Wohlstand, die schwarzen Bilder scheinen aus der Astrophysik zu kommen und erinnert an Weltall und die Vorgänge dort, wie sie Hubbel oder andere Weltraumteleskope aufgenommen haben. 

Mit meinen Bildern möchte ich einladen zum Glücklich-Sein, dem Betrachter eine positive Atmosphäre übermitteln oder zumindest die Chance bieten auf eine kleine positive Auszeit in schwierigen Zeiten.

Wenn ich dem Betrachter dabei - wenn auch nur für einen kurzen Moment - ein Lächeln ins Gesicht zaubere, habe ich mein Ziel erreicht.